Tarifvertrag chemische industrie westfalen

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Schließlich wies Helga Schwitzer, Mitglied des IG-Metall-Vorstands, auf die wichtige Rolle der Sozialpartner auf Der Betriebsebene hin. Sie betonte, dass es ihre Verantwortung sei, die einzelnen Punkte des Pilotabkommens aus Baden-Württemberg umzusetzen. Am 22. Mai 2012 begrüßte Frau Schwitzer in einer Pressemitteilung auch den mit der VGZ erzielten Kompromiss zur Verbesserung der Bedingungen für Leiharbeitnehmer in der Metall- und Elektroindustrie. Die neue Vereinbarung tritt am 1. November 2012 in Kraft und läuft bis 2017. Es soll auch als Pilotvereinbarung für andere Sektoren dienen. So haben die VGZ und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) im Juni 2012 eine ähnliche Vereinbarung für Leiharbeitnehmer in Chemieunternehmen geschlossen. Die Chemische Vereinbarung hat die gleiche Laufzeit wie die in der Metallindustrie und Ergänzungen werden auch in fünf Schritten bezahlt werden. Die Skala reicht jedoch von 15 % bis 50 % für die Gehaltsstufen 1 und 2 und von 10 % bis 35 % für die Gehaltsstufen 3 bis 5. In Bezug auf die Bedingungen der Vereinbarung hob Huber die neuen Bedingungen für Leiharbeitnehmer in metallverarbeitenden Betrieben hervor und sagte, dass der Kompromiss den Arbeitsteilungen in den Betrieben entgegengewirkt habe, während gleichzeitig die Tarifverträge der IG Metall flexible Lösungen für eine “flüchtige Wirtschaft” lieferten. Nach neun regionalen und drei zentralen Verhandlungsrunden haben sich BAVC und IG BCE im Tarifkonflikt einig: Die Vergütung der 550.000 Beschäftigten in den 1.900 Werken der Chemie- und Pharmaindustrie wird nach einem einmonatigen Lohnstopp um 2,8 Prozent steigen.

Die in der Tabelle ausgewiesene Lohnerhöhung gilt ab dem zweiten Monat, aber wenn ein Unternehmen besondere wirtschaftliche Schwierigkeiten hat, kann es um zwei weitere Monate verschoben werden. Das Abkommen hat eine Laufzeit von 17 Monaten. Darüber hinaus wird der aktuelle Demografiefonds für 2016 im Rahmen eines Tarifvertrags auf 550 Euro pro Beschäftigten und ab 2017 auf 750 Euro aufgestockt. In der Pilotvereinbarung in der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg wurde in vier Hauptbereichen eine Einigung erzielt.

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